Was ist Esoterik

Einfach gesagt, alles ist mit allem verbunden.

Magier und Alchemisten der frühen Zeiten sprachen viele Sprachen,  beherrschten Handwerkskünste und die Wissenschaften.

 

Auch im Mittelalter gab es Esoterik

Im ausgehenden römischen Reich wurden esoterische Weisheitslehren und entsprechende Schulen unterdrückt. Magische Kulte, Zauberrituale und Beschwörungsformeln waren bis weit ins Mittelalter (etwa 500 – 1450) hinein tabu. Esoteriker mag es gegeben haben, sie arbeiteten aber im Geheimen.

Erst im 12. Jahrhundert wagten sich Esoteriker wieder als Gruppen an die Öffentlichkeit.

Während besonders im frühen Mittelalter starke esoterische Gruppierungen bekämpft wurden, durften im späten Mittelalter wieder kirchenintern esoterische Studien betrieben werden.

 

Alte Erkenntnisse nutzen

Das “Innere einer Lehre“ finden

Bis vor ein oder zwei Jahrhunderten war die Heilkunst fast völlig von esoterischen Vorstellungen bestimmt.
Jeder heiler betrachtete die Stellung der Planeten, benutzte die Heilmittel, welche die Alchemie bereitstellte, und wählte Heilpflanzen nach der Lehre der Entsprechungen.
Dass ihre Methoden nicht nur auf Aberglauben beruhten, beweisen die vielen überlieferten Erfolge.

Die moderne wissenschaftliche Medizin basiert deshalb mehr auf den esoterischen Forschungen vergangener Zeiten. (z.B. auf denen des Paracelsus), als ihr manchmal bewusst ist. Als sich die moderne Medizin bildete, übernahm sie in vielfältiger Weise die Methoden und Heilmittel der Vorfahren.

Und nicht nur das: Schon vor einigen Jahrzehnten erkannte die WHO, Weltgesundheitsorganisation, auch die Heilmethoden der Medizinmänner vieler Naturvölker als wirksam an.

Ein weiterer Grund liegt darin, dass in der letzten Zeit die Schulmedizin immer mehr Konkurrenz von alternativen oder ganzheitlichen Heilmethoden erhält. Fast jeder kennt mittlerweile homöopathische Mittel oder hat etwas von Bach oder Bush-Blüten gehört, doch nur wenige wissen, dass solche und ähnliche Behandlungsmethoden zum Grossteil auf esoterischen Prinzipien fussen.

Paracelsus (1493 bis 1541), eigentlich Theophrastus Bombastus von Hohenheim, war als Arzt und Naturheilkundler Wissenschaftler auch nach heutigem Verständnis. Gleichzeitig war er aber auch Esoteriker und betrieb intensiv Alchimie.

Die Renaissance brachte nicht nur den Okkult-Esoteriker Nostradamus (1503 bis 1566) hervor, dessen meist schwer verständliche Prophezeiungen bis in die Gegenwart eine ungeheure Faszination ausüben.

Kind dieser Epoche war auch der Reformator Martin Luther (1483 bis 1546). 1517 erregte er mit seinen Thesen Aufsehen. 

 

Barock: Hexenwahn und Kampf gegen Esoterik

„Die Wahrscheinlichkeit, als Hexe oder Hexer auf dem Scheiterhaufen zu enden, war zu Zeiten Luthers, Galileis oder Gutenbergs weit grösser als zuvor.

Den Höhepunkt der Hexenverfolgung gab es im Barock (etwa 1600 bis 1700).

 

Die modernen Hexen oder Hexer heute

Hexen oder Hexer  sind weise, heilkundige und meistens sehr lebenslustige Frauen. Oft können sie das Wissen eines langen Lebens wiedergeben.

Aber: Die Hexenverfolgung in finsteren Zeiten hat bis heute ihre Auswirkungen auf das volkstümliche Bild, das über Hexen verbreitet ist.

Erfahrungsgemäss hilft es nicht, den Begriff „Hexe, Hexer“ gegen „weise Frau oder Mann“ auszutauschen. Die Verwirrung ist leider fast die gleiche. Beide Begriffe stehen für Menschen, die mit Magie arbeiten und diese dazu verwenden, anderen Menschen in Problemsituationen zu helfen.

Eigentlich könnte man die „Hexe oder den Hexer“ in vielen Fällen auch mit der Diplompsychologin / Logen gleichsetzen.
Zwar sind die Ansätze verschieden, aber die Behandlungsmethoden sind teilweise identisch.
Neben der magischen Arbeit, in der man mit Ritualen, Karten und Pendel, den Problemen zu Leibe rückt, gehören eine ganze Menge Einfühlungsvermögen und Hilfe zur Selbsthilfe zum Beratungskonzept.

Für mich als Hexe ist es in Ordnung, sich bei Problemen helfen zu lassen, denn als Hexe möchte man helfen.

Jedoch nicht in Ordnung finde ich es, wenn man die Verantwortung an eine Beraterin abgeben möchte und alles nur von ihren Entscheidungen und Urteilen abhängig macht.

Selbst ein Schutzengel darf zwar seinen Schützling an die Hand nehmen und führen, er darf auch Steine aus dem Weg räumen, aber er darf ihn nicht über den Weg tragen.

 

Der Mensch kann gehen wohin er will

Er kann von seinen Problemen nicht davon laufen

Er nimmt sie überall hin mit

Den Weg muss man selbst mit einem Schutzengel an der Hand

selber gehen

 

 

Ein kleines Special zum Thema.
(benötigt MS Powerpoint)